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Brandschutzerziehung |






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Nicht nur das Löschen von Bränden und die Hilfeleistung bei Unfällen gehört zu unserem Aufgabenbereich. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Brandschutzerziehung. Wir besuchen die Kinder in den Kindergärten und der Grundschule und zeigen ihnen, wie man sich z.B. im Ernstfall verhält, einen Notruf absetzt und vieles anderes. Ebenso wichtig ist es aber auch, den Kindern zu vermitteln, wie Sie z.B. einen Brand verhindern können. Des Weiteren besuchen die Kinder unsere Feuerwache, bekommen einen Einblick in die uns zu Verfügung stehende Technik und lernen uns kennen. Nachfolgen lesen Sie den Jahresabschlussbericht 2005 der Brandschutzerziehung von unserer Kameradin Martina Henkel, welche die Brandschutzerziehung leitet. Jahresbericht der
Kindergärten Die Umstellung, die Kindergärtenbesuche im Frühjahr komplett von der Hermannsteiner Wehr zu übernehmen, führt nach dem ersten Versuch im Jahr 2003 zu einem neuen Konzeptentwurf. Nach dem Besuch eines Seminars zum Thema in Cappel konnte ich mich umfassender und gezielter vorbereiten.
Um den Eltern die Brandschutzerziehung näher zu bringen, wurde mit der Information in Elternabenden begonnen.
Im Jahr 2005 wurden ca. 140 Kinder in den Kindergärten geschult, 19 + 10 Kinder besuchten die Feuerwache. Allein für diese 6 Termine wurden ca. 20 Std. aufgebracht. Außerdem wurden von uns mehre Sitzungen abgehalten, um die Themen „Verhalten im Brandfall“ und den Konzeptentwurf zu bearbeiten. Die Vorbereitung betrug insgesamt ca. 40 Stunden.
Bei den Schulungen im Herbst wurden außerdem gemeinsame Räumungsübungen mit allen Kindern durchgeführt.
In Eigeninitiative fertig gestellt wurde unser Rauchhaus für die Brandschutzerziehung, mit dem wir eindrucksvoll die Ausbreitung von Rauch in Wohnräumen demonstrieren können.
Schulen
Im Bereich Brandschutzerziehung in Grundschulen laufen die Vorbereitungen für die Betreuung auf Hochtouren. Allerdings dauert die Umsetzung des Konzeptes länger als erwartet. Auch die Lehrgänge sind nicht so schnell zu belegen, wie erhofft. Im Jahr 2006 soll mit der Brandschutzerziehung für alle vier Jahrgänge begonnen werden.
Es gibt hier natürlich auch Erfolge, die nicht unerwähnt bleiben sollten. Es wurde eine Projektwoche betreut, bei der Kinder aus allen vier Klassen fünf spannende Tage mit uns verbrachten. Es wurden Bücher zum Thema „Feuer“ entworfen, eine Ausstellung gestaltet, eine „Feuerwand“ mit selbst herausgesuchten Texten zum Thema im Eingangsbereich der Schule hergerichtet.
Ein Projekt „Waldbrand“ mit selbst gestalten Plakaten, die im ganzen Dorf ausgehängt wurden, verhalf zum besseren Verständnis der Gefahren, die im Sommer entstehen können. Zum Abschluss konnten die Kinder in einem Parcours ihre Geschicklichkeit unter dem Motto „Fitt wie die Feuerwehr“ beweisen. Hier wurde endlich praktisch gearbeitet, gelöscht, geklettert, gerannt und mit dem Feuerwehrauto gefahren. Beendet wurde die Woche mit einer Einladung zum Besuch der Wache mit den Eltern, wo wir eine kleine Grillfeier veranstalteten, die mit einer spektakulär zu nennenden Übung unter real erschwerten Bedingungen gekrönt wurde.
Mein Dank geht an:
Dagmar May, Jorge Villar (Projektbegleitung, Korrektur)
Dagmar May, Volker Thiemann ( Bilder erstellt )
Hans Werner Wagner, Thomas Schäfer, Kalli Seipp (Projektwoche)
Dominik Weyershäuser, Peter Keller (Hilfe beim Aufbau der Feuerstellen)
Thomas Henkel, Torsten Laudt, Thomas Schäfer, Detlef Michaely, Dagmar May, Jörg Gernand, Stefan Scharf, Hans Werner Wagner, Hans Otto May, Manuel Palzer, Volker Thiemann, Kalli Seipp, Peter Keller, Friedel Weimer (Übung)
Fa. S&S Autoabschleppdienst für das problemlose Besorgen eines Schrottautos.
Martina Henkel |